Nicht verfüllter Bereich der beantragten Bauschuttdeponie

Das Ergebnis des Einsatzes von Bürgerinnen und Bürgern!

Viele Dieffler werden sich noch an die großen Aktionen der Bürgerinitiative gegen die Großdeponie erinnern. Die Firma Rupp hatte damals beantragt, in dem beendeten Abbaubereich gegenüber dem Segelflugplatz eine große Bauschuttdeponie mit Recyclinganlage zu errichten. Anstatt das Gelände wieder mit unbelastetem Boden zu verfüllen, wie es in Auflage 7 der Abbauerlaubnis vom 22.03.1971 des Landratsamtes in Saarlouis (Untere Wasserbehörde) festgelegt war, beantragte die Firma Rupp beim Umweltministerium die abfallrechtliche Erlaubnis zum Verfüllen des Geländes mit Bauschutt.

Da weder das Landratsamt, noch das damalige Landesamt für Umweltschutz als Fachbehörde grundsätzliche Bedenken äusserten, bestand die Gefahr, dass diesem Antrag statt gegeben wurde.

Schematische Darstellung des Bereiches:

Viele Dieffler Bürgerinnen und Bürger liefen Sturm gegen diese rücksichtlose Interessenpolitik der Firma Rupp und es gründete sich eine Bürgerinitiative, die eine große Unterschriftenaktion gegen die Bauschuttdeponie durchführte, die dem damaligen Umweltminister Jo Leinen bei einem Orsttermin übergeben wurden.

Artikel in der Saarbrücker Zeitung vom 14.01.1994:

Saarbrücker Zeitung

Ein Flugblatt der Bürgerinitiative:

Flugblatt

Artikel in der Dillinger Stadtrundschau vom 11/12.05.1994:

Stadtrundschau

Die Aktionen endeteten mit einem offenen Brief an den nachfolgenden Umweltminister Leonhardt:

Ministerbrief Ministerbrief Ministerbrief

Die Genehmigung wurde bis heute nicht erteilt! Allerdings wurde der Antrag nie formal abgelehnt! Auch die Verfüllung und Rekultivierung ist nie nachgefordert worden und bis heute nicht erfolgt. Das Gelände hat "sich selbst renaturiert". Die von uns begfragten Fachleute sind der Meinung, dass jeder Eingriff, der heute dort erfolgen würde, eher schädlich für die Natur wäre.
Deshalb sollte das Gelände so bleiben, wie es ist!

 


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